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Regulationsmedizin
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Regulationsmedizin in Theorie und Praxis Band 1 Regulationsmedizinische Verfahren werden von Patienten zunehmend gefordert und deshalb verstärkt von Ärzten angeboten. Die hierfür erforderlichen Ausbildungen sind nicht immer leicht zu durchblicken und primär praktisch ausgerichtet, deshalb stehen die schulenden wissenschaftlichen Fachgesellschaften unter besonderer Verantwortung, wenn sie den gesetzten Standard halten wollen. Ein genereller Mangel besteht hierbei in kompetenter Literatur zur Unterstützung der offerierten Ausbildungscurricula zur theoretischen sowie praktischen Stabilisierung. Dieser Anspruch wird meistens durch entsprechende Kursskripten abgedeckt und gibt primär die Auffassung des Unterrichtenden wieder, die sich jedoch nicht immer mit der der angeschlossenen Gesellschaft deckt. Dieses vorliegende Buch beantwortet die wesentlichen Belange der täglichen Praxis und eignet sich auch für den erfahrenen EAV-Nutzer als Nachschlagewerk. Somit füllt es eine Lücke, die zwischen Theorie, didaktischer Vermittlung und Praxis klafft. Hauptsächlich wird in diesem hier vorliegenden Werk - wie der Hinweis auf die elektronische Systemdiagnostik bereits avisiert - auf die Belange der Elektroakupunktur nach Voll (EAV) eingegangen. In verständlicher Form berichtet der Text über elektrophysikalische Messungen an definierten Hautarealen und erfasst damit die individuelle Regulationssituation des jeweiligen Patienten ebenso, wie er biokybernetische Modelle zur Ermittlung von möglichen ursächlichen Krankheitsfaktoren nutzt. Gleichwohl betreffen die hier dargestellten systemischen Zusammenhänge die theoretische Basis sämtlicher regulationsmedizinischer Verfahren. Eine geräteorientierte komplementäre regulationsmedizinische Methode wie die EAV nutzt mit der für sie spezifischen technischen Ausrüstung die für alle Verfahren verbindlichen gemeinsamen theoretischen Grundlagen. Auch wenn sich die Thematik dieses Buches primär an die Anwender der EAV (Elektroakupunktur n. Voll) richtet, ist sie jedoch nicht technokratisch fixiert und trägt zum Verständnis regulationsmedizinischen Denkens schlechthin bei. Aus der Sicht der EAV liegt im Aufbau des vorliegenden Buches ein Schwerpunkt auf der Bedeutung, Lokalisation und Dynamik aufgewiesen sowie die Aspekte der Arzneimittelbeurteilung dargestellt. Bereits hier kann der Leser auf bedeutungsvolle Grundlagen stoßen, die zum Allgemeinverständnis der komplementären Medizin gehören, aber auch wichtigste Fundamente der konventionellen Physiologie pointieren. Die Autoren stammen aus Wissenschaft und angewandter Praxis; die Texte berühren hautnah den Tagesbedarf an medizinischer Information. Im zweiten Teil kommen interkulturelle Vergleiche zur Geltung, die in unserer globalisierenden medizinischen Welt nicht fehlen dürfen. Biorhythmen der Traditionellen Chinesischen Medizin und westliche Basis des Verständnisses von Komplexität (der Wissenschaft nach der Chaosforschung, Anm. der Verfasser) und Systemtheorie verschmelzen über die Präsentation der Resonanztests. Der dritte
Teil des Werkes besticht durch eine subtile Analyse des Biologischen
Systems und seiner Belastungen. Der vierte
Teil konzentriert den Leser dann auf die notwendigen diagnostischen
und therapeutischen Strategien. Aus der Sicht der EAV gibt
dieses Buch übersichtlich und kompetent Aufschluss über
praktische Fragen, die sich häufig erst in der Anwendung
ergeben, zugleich ermöglicht die strukturelle Darstellung
eine standardisierte Vorgehensweise. Durch dieses verbindliche
Procedere werden die Glaubwürdigkeit der Testabläufe
sowie deren Reproduzierbarkeit unterstützt. Dieses Lehrbuch
ist ein Wegweiser im Dschungel der leider entweder streng konventionell-wissenschaftlichen
oder andererseits esoterisch-formalistischen Literatur, indem
es nicht nur die modernen Grundlagen integrativer Medizin, Die interessierten Leser warten auf den zweiten Band des Gesamtwerkes, nachdem der erste Band bereits besticht. H. Spranger |
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Regulationsmedizin ISBN 978-3-88136-242-9 85,00 Euro
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Neben
den konventionellen medizinischen Verfahren in Anamnestik,
Befunderhebung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge spielen
die komplementären und integrativen Methodologien eine
zunehmend führende Rolle. Da diese durch das Verständnis
der Klienten und Patienten geprägt ist, wird sie zunehmend
in den individuellen ärztlichen Leistungskatalog eingeordnet.
Andererseits haben sich Ärzte mit dem Problem auseinanderzusetzen,
dass in der heutigen Zeit der Verschmelzung verschiedener Wissenschaftlichkeiten
Metaaspekte verlangt werden, die zu Kategorien führen.
Bei den augenblicklichen Bemühungen um solche Einordnungen
ist in Europa kaum Platz geblieben für Deskriptionen mit
so genannten Fallermittlungen, wie sie früher einmal im
Zentrum der Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Ärzte
gestanden hatten, als traditioneller Bestandteil ihrer Handlungsführung.
Mittlerweile stehen im Mittelpunkt sowohl Beobachtungs-Studien
mit Kriterienlistungen, als auch die Ansammlung und Auswertung
verfügbarer Daten und Studienbewertungen nach Effektivität,
Effizienz und Risiko. Somit folgen sowohl die konventionellen,
als auch die komplementären Medizin-Richtungen den internationalen
Forderungen nach Evidenz basierter Kategorisierung.
Drei unterschiedliche Aspekte zeichnen hierbei die Semiotik
aus: Im Vordergrund steht der Blickwinkel auf nachweislich
evidenzbasierte Medizin, wobei zu den Forderungen der Evidenz
die Orientierung am Patienten im Sinne einer ‚good
medical practice’ in den Mittelpunkt kommt. Dieser zweite Band unter der aus Band 1 bereits bewährten Herausgeberschaft von Dirk Leiner besticht in seinem Aufbau durch seine stringente Dreiteilung, in der die Praxis mit Kasuistiken vorrangig behandelt wird. Die hier aufgeführte Systemkomplexität wird dabei getragen von begleitenden Theorien, unter denen das Theorem des Paradigmenwechsels in den allgemeinen Wissenschaften der heutigen Zeit immer wieder zu finden ist. So wird die Praxis also eingebettet in Erörterungen, die für die heutige werteorientierte Medizinlogik Reservoir und Ressource zugleich sind. Dieses Wechselspiel ist der rote Faden, der sich durch das Buch als Fortsetzungs-Band 2, verfolgen lässt. Die Bedeutung dieses 2. Bandes liegt in seinem Praxisbezug
bei strenger Beachtung von Systematik und Theorie. Somit
wird der ‚Praktiker’ nicht allein gelassen mit
dem, was er in der Regel glauben darf, aus seinem eigenen
Erfahrungsgedächtnis zur speziellen Ereignis-Bericht-Erstattung
hinzufügen zu können. Der interessierte Theoretiker
wird nicht etwa mit Praxis konfrontiert. Kasuistik und Abhandlung
darüber fließen hingegen in die Zeichen setzenden
Theorien so ein, dass man sich auf dem Fundament der jederzeitigen
Umsetzbarkeit wieder findet. Die Semiotik ist dem Leser aus
dem Ersten Band dieses Werkes vertraut. Der Zweite Band verkompliziert
nicht etwa, sondern erbringt seine eigene Leistung, indem
das Geschehen der Regulationsmedizin in Theorie und Praxis
deutlich komplex vertieft wird. Der zweite Teil behandelt die Theorien und praktischen Sequenzen aus den Biosignalen, denen die Sinngebungen der zu regelnden Lebensvorgängen entsprechen; damit werden die bedeutungsvollen Wissenschaften vom Leben abgehandelt und das (Er-)Leben in den Vordergrund der regulationsbereiten Systeme gerückt. Der dritte Teil des zweiten Bandes stellt eine hervorragende Abrundung der Gesamtthematik dar, indem auch bisher unbekannte biologisch aktive Energie- und Körperfelder diskutiert werden. Die beiden Bände der „Regulationsmedizin in Theorie und Praxis“ gehören daher in die Handbibliothek des Arztes, Zahnarztes sowie der Studenten dieser Medizin, die sich systemischen Betrachtungen verschrieben haben. Wir werden das Gesamtwerk in zwei Bänden in die Bibliothek der Fortbildung und des Post Gradualen Studienganges zum Master „Health Science“ aufnehmen und seine Lektüre unseren Studenten empfehlen, um sie darauf zu konzentrieren, dass kompetente Autoren mit der Biologischen Medizin und ihrer praktischen Anwendung lehrreich und handlungsfähig umzugehen wissen. P.C. Endler |
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